Ohne JavaScript fast leer – was Suchmaschinen und Vorleseprogramme sehen
Schalten Sie JavaScript ab und rufen Sie Ihre Seite auf. Bleibt sie weitgehend leer, sehen auch Suchmaschinen, Vorschauen und Prüfwerkzeuge im Zweifel genau das.
Warum das teuer ist
Google kann JavaScript ausführen – aber nicht sofort und nicht immer vollständig. Seiten, deren Inhalt erst nachträglich erzeugt wird, werden später und unzuverlässiger aufgenommen. Andere Dienste, die Vorschauen erzeugen – etwa beim Teilen in Nachrichtenprogrammen –, führen überhaupt kein JavaScript aus.
Der schwerwiegendere Punkt: Wenn wesentliche Inhalte nur per Skript entstehen, sind sie für einen Teil der Nutzer nicht zuverlässig erreichbar. Das ist der Kern des Prinzips, dass eine Seite auch ohne Zusatzfunktionen benutzbar bleiben soll.
Der häufigste Einzelfall
Rechtstexte, die per Skript in ein Feld geschrieben werden. Ohne JavaScript ist das Impressum dann unsichtbar – und die Pflicht, es „leicht erkennbar" vorzuhalten, nicht erfüllt. Prüfwerkzeuge melden es folgerichtig als fehlend.
So beheben Sie es
- Inhalte, auf die es ankommt, gehören in den ausgelieferten Seitenquelltext. JavaScript darf sie verändern, nicht erzeugen.
- Rechtstexte immer als gewöhnliche Seite mit gewöhnlichem Link – niemals per Skript nachgeladen.
- Bei einem Baukasten oder Rahmenwerk prüfen, ob es serverseitiges Ausliefern beherrscht.
Die Gegenprobe in zehn Sekunden
Seite aufrufen, Quelltext anzeigen lassen (Strg+U) und nach einem Satz suchen, den Sie auf der Seite lesen. Finden Sie ihn dort nicht, wird er per Skript erzeugt.
Häufige Fragen
Kann Google JavaScript lesen?
Ja, aber verzögert und nicht immer vollständig. Wesentliche Inhalte sollten im ausgelieferten Quelltext stehen.
Wie prüfe ich das schnell?
Quelltext anzeigen (Strg+U) und nach einem sichtbaren Satz der Seite suchen. Fehlt er dort, wird er per Skript erzeugt.
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